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Die gefallene Radsport-Ikone Lance Armstrong hat den Rechtsstreit mit der Versicherungsgesellschaft SCA verloren und muss gemeinsam mit dem früheren Sponsor Tailwind Sports zehn Millionen Dollar (8,8 Millionen Euro) Schadenersatz zahlen. Diese Entscheidung eines Schiedsgerichtes im texanischen Dallas wurde am Montag veröffentlicht.

Die SCA teilte mit, dass Armstrong laut schriftlichem Urteil für beispiellose Fälle "von internationalem Meineid, Betrug und Verschwörung" bestraft werde.

Der 43-Jährige hatte in einem ersten Schiedsgerichtsverfahren mit der SCA im Zeitraum zwischen 2005 und 2006 unter Eid erklärt, nie gedopt zu haben. Das Unternehmen hatte Armstrong von 2002 bis 2004 hohe Bonuszahlungen für die Siege bei der Tour gewährt und wollte diese nach massiven Dopinganklagen gegen den Radsport-Star zurückhaben. SCA unterlag vor sieben Jahren, forderte nun aber erneut rund zwölf Millionen Dollar von Armstrong.

Der Radsport-Weltverband UCI hatte Armstrong 2012 wegen systematischen Dopings unter anderem seine sieben Siege bei der Frankreich-Rundfahrt zwischen 1999 und 2005 aberkannt. Im Januar 2013 gestand der Texaner in einem TV-Interview die jahrelange Einnahme von leistungssteigernden Substanzen.

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