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Stephanie Pohl hat bei der Bahnrad-WM in Paris für die erste deutsche Medaille gesorgt.

Im nichtolympischen Punktefahren kam die 27-Jährige nach einer starken Leistung auf 38 Zähler und sicherte sich den verdienten Sieg.

Nach 100 Runden im nagelneuen Velodrome National verwies Pohl, die bei der WM im Vorjahr Silber gewonnen hatte, Minami Uwano (Japan/28 Punkte) und Kimberly Geist (USA/25) auf die Plätze.

"Ich habe nicht gedacht, dass ich heute gewinne. Ich bin so glücklich. Die ersten 20 Runden waren extrem schwer", sagte Pohl, die von ihrer kleinen Tochter auf den Rängen unterstützt worden war: "Das hat mir die Kraft in den letzten Runden gegeben."

Von Beginn an ließ Pohl keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen und sicherte sich schon beim ersten Zwischensprint nach zehn Runden die ersten fünf Punkte. Den größten Schritt in Richtung Edelmetall machte Pohl aber mit einem Rundengewinn zur Rennhälfte, der ihr 20 Punkte einbrachte.

In Führung liegend setzte die Cottbuserin in den letzten Zwischensprints nach und hielt ihre Verfolgerinnen erfolgreich auf Abstand.

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