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Die Bahnradfahrer Kristina Vogel und Miriam Welte im Einsatz
Kristian Vogel und Miriam Welte wurde zwischen 2012 und 2014 dreimal Weltmeister © Getty Images

Die Bahnrad-Olympiasiegerinnen Kristina Vogel und Miriam Welte haben nach drei Triumphen in Serie ihren WM-Titel im Teamsprint verloren und sind ohne Medaille geblieben.

Bei den Weltmeisterschaften in Paris unterlag das erfolgsverwöhnte Duo im Rennen um Bronze in 32, 817 Sekunden Kaarle McCulloch/Anna Meares aus Australien (32,723) und ging damit überraschend leer aus.

Den Männern blieb die große Enttäuschung erspart. Joachim Eilers, Rene Enders und Robert Förstemann setzten sich im kleinen Finale in 43,339 Sekunden gegen Russland (43,468) durch und sicherten sich Bronze. Im Vorjahr hatte es für das Trio des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) zu Silber gereicht, 2013 sogar für Gold.

Der Sieg in Paris ging an die französischen Gastgeber (43,136), die von einer Strafe für Titelverteidiger Neuseeland (42,808) profitierten. Die Kiwis hatten sich einen Wechselfehler geleistet und wurden zurückgestuft.

Schon in den Qualifikations-Duellen waren Vogel/Welte, die zwischen 2012 und 2014 dreimal WM-Gold im Teamsprint gewonnen hatten, in 32,712 Sekunden zu langsam gewesen und hatten sich China (32,562) geschlagen geben müssen.

Im Rennen um Gold legten die Asiatinnen nach und setzten sich gegen Russland (32,438) durch.

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