vergrößernverkleinern
Paris-Nizza-Richie Porte
Richie Porte hatte die Rundfahrt Paris-Nizza bereits 2013 gewonnen © Getty Images

Mit einem guten Auftritt von Tony Martin und dem Gesamtsieg des Australiers Richie Porte ist am Sonntag die Radfernfahrt Paris-Nizza zu Ende gegangen.

Porte entriss mit seinem Erfolg im 9,5 km langen Bergzeitfahren zum Col d’Èze dem führenden Franzosen Tony Gallopin noch das Gelbe Trikot. Der Sky-Profi absolvierte den Kurs in 20:23 Minuten und war damit 29 Sekunden schneller als Martin, der Tagesvierter wurde.

Im strömenden Regen sicherte sich Porte zum zweiten Mal nach 2013 den Triumph beim eigentlich "Rennen in die Sonne" genannten Auftakt ins Radsport-Frühjahr. Gallopin fiel noch auf Platz sechs zurück.

Martins Quick-Step-Teamkollege Michal Kwiatkowski, der Gelb am Samstag verloren hatte, erkämpfte sich an der Côte d’Azur den zweiten Gesamtrang. Die Hoffnungen auf eine eigene vordere Platzierung im Klassement hatte Martin schon vor dem Wochenende begraben müssen.

Ein leichter Infekt hatte dem dreimaligen Zeitfahr-Weltmeister zu schaffen gemacht. Einziger deutscher Etappensieger der 73. Ausgabe blieb daher der Rostocker André Greipel (Lotto-Soudal) mit dem Erfolg auf dem zweiten Teilstück.

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel