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Ein Bild aus guten Zeiten: Tinkoff-Saxo-Manager Riis (l.) und Teamchef Tinkow
Ein Bild aus guten Zeiten: Tinkoff-Saxo-Manager Riis (l.) und Teamchef Tinkow © Getty Images

Teambesitzer Oleg Tinkow vom Profi-Radrennstall Tinkoff-Saxo ist nach der Trennung von Bjarne Riis hart mit dem dänischen Manager ins Gericht gegangen.

Die Zeit von Personen wie Riis oder des früheren Armstrong-Teamchefs Johan Bruyneel sei abgelaufen. "Sie waren in den 2000er-Jahren gefangen, dabei geht es nicht zwingend um das Thema Doping. Sie wissen einfach über offensichtliche Dinge nicht Bescheid. Sie wissen nicht, wie man ein Team auf eine moderne Art und Weise führt", so der russische Milliardär in einem Facebook-Statement.

Tinkoff-Saxo, Mannschaft des zweimaligen Tour-Sieger Alberto Contador, hatte am Sonntag die Zusammenarbeit mit Riis beendet. Nachfolger wird der Italiener Stefano Feltrin, der bis 2010 für das russische Team Katjuscha und dessen Vorgänger-Equipe Tinkoff Credit Systems in der Führungsetage gearbeitet hatte.

"Ein Team managen bedeutet mehr, als aus dem Auto heraus Anweisungen zu geben", so Tinkow.

Für die Zukunft des Radsports regte Tinkow zahlreiche Reformen an. "Wir müssen die Rennen interessanter gestalten und über neue nachdenken", so Tinkow. Als Idee brachte er ein Rennen im Rahmen des prestigereichen Formel-1-Grand-Prix in Monaco ins Spiel.

Zudem forderte der 47-Jährige höhere TV-Gelder sowie eine stärkere Beteiligung der Teams an den Einnahmen.

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