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Tony Martin gibt im Zeitfahren alles
Tony Martin gewinnt das Einzelzeitfahren in Lausanne © Getty Images

Ex-Weltmeister Tony Martin (Etixx-Quick Step) ist bei der 69. Tour de Romandie der Favoritenstellung in seiner Paradedisziplin gerecht geworden und hat das abschließende Einzelzeitfahren in Lausanne gewonnen.

Der 30-Jährige setzte sich nach 17,33 km vor dem Slowenen Simon Spilak (+11 Sekunden) und dem überraschend starken Russen Ilnur Sakarin (+13/beide Katjuscha) durch. Sakarin reichte der dritte Platz für den Gesamtsieg in der Westschweiz.

 "Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Mein letzter Erfolg war an der Algarve, also musste ich lange warten. Es ist wirklich ein schönes Gefühl", sagte Martin, der sich auch vom Dauerregen nicht beeindrucken ließ: "Das war zwar ein Nachteil, aber es hat mich nicht gestört. Ich hatte großes Vertrauen in mein Material."

Von den potenziellen Favoriten für die Tour de France (4. bis 26. Juli) hinterließ der Brite Christopher Froome den besten Eindruck. Der Tour-Sieger von 2013 belegte in der Gesamtwertung den dritten Rang, der Sky-Profi verpasste es aber, nach 2013 und 2014 zum dritten Mal in Serie in der Romandie zu triumphieren.

Nairo Quintana (Kolumbien/Movistar) und Tour-Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Italien/Astana) erreichten die Plätze acht und zehn.

Sakarin dagegen ließ sich im Zeitfahren auch von einem Defekt wenige Kilometer vor dem Ziel nicht mehr bremsen.

Der 25-Jährige hatte erst am Samstag auf der Königsetappe das Führungstrikot erobert, als er mit Rang zwei hinter Tagessieger Thibaut Pinot (Frankreich/FDJ) überzeugte. Für den gebürtigen Cottbuser Martin war es am Sonntag auf dem anspruchsvollen Kurs am Genfersee der zweite Saisonerfolg.

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