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John Degenkolb liegt nach seinem schweren Unfall im Krankenhaus
John Degenkolb hofft noch auf einen Tour-de-France-Etappensieg © Getty Images

John Degenkolb hat die Hoffnung auf einen Tour-de-France-Etappensieg noch nicht aufgeben.

Für seine letzte Chance am Sonntag auf den Champs Elysees in Paris will sich der Klassikerspezialist Tipps von Marcel Kittel holen, der 2013 und 2014 am Schlusstag gesiegt hatte, dieses Jahr allerdings fehlt.

"Ich werde mir seinen Rat einholen", sagte der 26-Jährige am zweiten Tour-Ruhetag in Chorges.

Degenkolb ist bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt mehrfach knapp an einem Tageserfolg vorbeigefahren, zuletzt am Sonntag in Valence.

Die Tour sei bis jetzt "zufriedenstellend. Es ist nicht genau das, was wir uns erträumt haben", sagte der Giant-Alpecin-Profi, der dennoch klarstellte: "Wir haben nicht versagt, der Teamgeist und die Moral ist mehr als in Ordnung. Wir versuchen jeden Tag das Optimum herauszuholen."

Degenkolb setzt auch darauf, dass der Sprint in Frankreichs Hauptstadt auf Kopfsteinpflaster gefahren wird, das allerdings längst nicht so kompliziert ist, wie jenes beim Frühjahrsklassiker im April.

"Der Etappensieg in Paris wäre ein Riesentraum. Ich gehe davon aus, dass ich mit die meisten Kraftreserven habe. Es ist ein anderer Sprint als auf Asphalt", sagte der Paris-Roubaix-Sieger.

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