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Das Feld der Tour am Place de la Concord
Das Feld der Tour fährt auf der letzten Etappe traditionell mehrfach am Place de la Concord vorbei © Getty

Zwischenfall vor der letzten Tour-Etappe: Die Polizei eröffnet in Paris das Feuer auf einen Wagen, der die Absperrung durchbrechen will. Das Rennen findet wie geplant statt.

Ein ernster Zwischenfall hat die Vorbereitungen auf den Schlusstag der 102. Tour de France in Paris überschattet.

Wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtet, hat die französische Polizei das Feuer auf einen Wagen eröffnet, der am Place de la Concorde durch eine Absperrung für die Tour brechen wollte.

Diverse Augenzeugen berichten von dem Vorfall, der sich um acht Uhr morgens ereignete.

"Ein Auto schien in einen Unfall verwickelt worden zu sein und wollte dann durch die Sicherheitsbarriere brechen. Die Polizei versuchte, es zu stoppen. Als das nicht gelang, wurden Schüsse abgefeuert", zitiert die englische Daily Mail einen Augenzeugen.

Polizeisprecher Luc Poignant bestätigte dem französischen Sender BTM inzwischen, die zwei Insassen seien mit dem Wagen entkommen, es sei sofort eine Fahndung eingeleitet worden. Polizisten seien nicht verletzt worden.

Das mit Einschusslöchern versehene Fahrzeug wurde am Mittag im achten Arrondissement gefunden, der Fahrer ist nach wie vor flüchtig.

Die BBC berichtet, es soll kein terroristisches Motiv vorliegen. Trunkenheit am Steuer sei die eine wahrscheinlichere Erklärung. 

Die 21. und letzte Etappe wurde trotz allem um 16.15 Uhr außerhalb von Paris gestartet. Die sogenannte Tour d'Honneur wurde von dem Zwischenfall nicht beeinflusst.

Der Brite Chris Froome feierte seinen zweiten Gesamtsieg beim wichtigsten Radrennen der Welt.

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