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UCI Track Cycling World Cup - Day One
Miriam Welte (vorne) und Kristina Vogel sind zum dritten Mal in Folge an EM-Gold vorbei gefahren © Getty Images

Miriam Welte und Kristina Vogel fahren zum dritten Mal in Folge knapp am EM-Titel vorbei. Welte geht allerdings gehandicapt ins Rennen. Ein russisches Duo gewinnt.

Die Teamsprint-Olympiasiegerinnen Miriam Welte und Kristina Vogel haben zum dritten Mal nacheinander EM-Gold knapp verpasst.

Bei den Bahnrad-Titelkämpfen in Grenchen/Schweiz mussten sich Welte und Vogel im Finale erneut einem russischen Duo (Anastasia Woinowa/Daria Schmelewa) geschlagen geben. Silber ist jedoch ein Erfolg für das deutsche Team, weil die Pfälzerin Welte gehandicapt in die Europameisterschaften gegangen war, nachdem sie sich heißen Tee über den rechten Fuß geschüttet hatte.

Die zweite deutsche Medaille des Tages gewannen Joachim Eilers, Max Niederlag und Robert Förstemann im Teamsprint der Herren. Das Trio sicherte sich Bronze hinter Polen und Europameister Niederlande. 

Zuvor hatte der Bahnrad-Vierer der Herren ErrenHedie erhoffte Medaille verpasst. In der Besetzung Nils Schomber (Neuss), Leon Rohde (Hamburg), Kersten Thiele (Göttingen) und Domenic Weinstein (Villingen-Schwenningen) belegte das einstige Aushängeschild des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) in der Mannschaftsverfolgung über 4000 m Platz fünf. Auch den angestrebten deutschen Rekord (3:57,166 Minuten) verpasste das Quartett in allen Rennen deutlich.

Gold gewannen die favorisierten Briten um den früheren Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins vor den Gastgebern aus der Schweiz und Dänemark. Wiggins war erst in diesem Jahr auf die Bahn zurückgekehrt, um die Olympiasieger von London im kommenden Jahr in Rio erneut zu Gold zu führen.

Die deutschen Frauen blieben mit Platz acht im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Charlotte Becker (Datteln), Mieke Kröger (Bielefeld), Lisa Klein (Saarbrücken) und Gudrun Stock (Deggendorf) verloren das letzte Rennen gegen Frankreich. Gold ging an die haushoch überlegenen Fahrerinnen aus Großbritannien vor Russland und Weißrussland. 

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