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Alberto Contador bestreitet gedopt zu haben
Alberto Contador beendete die Tour de France 2015 als Fünfter des Gesamtklassements © Getty Images

Alberto Contador steht wohl vor seiner letzten Saison als Profi. Im Anschluss will der Spanier die Seiten wechseln. Sein Plan könnte aber noch scheitern.

Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Alberto Contador denkt für das Jahr 2017 über die Gründung eines eigenen Profiteams nach.

Dies sei eine von zwei Optionen, sagte der Spanier am Montag. Der Plan sei jedoch "kompliziert" und mit hohem finanziellen Aufwand verbunden.

Contador bestreitet 2016 seine wohl letzte Saison im Sattel, als Ziele hat er sich die Tour de France (2. bis 24. Juli) sowie die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) auserkoren. Sollte er wie vor zwei Jahren bei der Frankreich-Rundfahrt stürzen, könne er sich auch eine Fortsetzung seiner Laufbahn vorstellen.

Für ein mögliches eigenes Team würde er aber nur fahren, wenn die Mannschaft schlagkräftig genug wäre, um ihn "auf höchstem Level" zu unterstützen.

Contador war bei der Tour de France im Juli 2010 positiv auf den Wirkstoff Clenbuterol getestet worden. Nach einer langen Hängepartie hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS den 33-Jährigen letztlich schuldig gesprochen. Contador verlor durch das Urteil unter anderem seinen Tour-Titel von 2010 und den Sieg beim Giro d'Italia 2011.

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