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Roberto Heras erhält eine Entschädigung
Roberto Heras erhält eine Entschädigung © Getty Images

Der viermalige Vuelta-Sieger setzt sich vor Gericht wegen einer fälschlich verhängten Dopingsperre gegen den spanischen Staat durch und erhält eine sechsstellige Summe.

Der spanische Staat muss dem früheren Profi Roberto Heras rund 720.000 Euro Entschädigung zahlen.

Der oberste Gerichtshof in Madrid sprach dem viermaligen Vuelta-Sieger diese Summe zu, die seinem Verdienst während einer fälschlich verhängten Dopingsperre in den Jahren 2006 bis 2008 entsprochen hätte.

Nach einem positiven Test auf das Blutdopingmittel EPO im September 2005 wurde Heras auch der kurz zuvor errungene Gesamtsieg bei der Spanien-Rundfahrt zunächst aberkannt, woraufhin der damals 31 Jahre alte Bergspezialist seine Karriere beendete.

Nach einem Prozessmarathon erklärte 2012 ein Gericht die Sperre wegen Unregelmäßigkeiten im Dopingverfahren als nichtig, dem mittlerweile 42-Jährigen wurde auch der Vuelta-Sieg 2005 wieder zugesprochen.

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