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Die Tour de France lebt von ihren verrückten Fans am Straßenrand © Getty Images

Ein chilenischer Rotwein mit dem Namen "Bicicleta" sorgt vier Monate vor Beginn der Tour de France für Aufregung im Land der kulinarischen Köstlichkeiten.

Ein Zusammenschluss von jungen Winzern droht, die Etappe zwischen Carcassone und Montpellier im Département Aude zu stören, wenn die Tour-Organisatoren am Deal mit den Produzenten aus dem chilenischen Weinanbaugebiet Cono Sur festhalten.

"Wir werden nicht akzeptieren, dass die Organisatoren der Tour de France einen Wein aus Chile vermarkten", heißt es auf der Homepage der jungen Bauern (jeunes-agriculteurs.fr): "Sie sollten nur französischen Wein unterstützen." Selbst für die Politik ist der ausländische Tropfen ein Thema. "Wie ist es zu diesem überraschenden Ende gekommen?", fragte Roland Courteau, Senator der Sozialisten, in einem Brief an Tourdirektor Christian Prudhomme.

Der Wein mit dem Fahrrad auf dem Etikett - ein fruchtiger Pinot Noir mit Anklängen von Kirsche, Erdbeere, Himbeere und Pflaume - soll nur im Rahmen der Etappen außerhalb Frankreichs, in der Schweiz, Andorra und Spanien, angeboten werden. Seit 2014 ist das Anbaugebiet Cono Sur Partner der Tour de France, die in diesem Jahr am 2. Juli am Mont-Saint-Michel startet und am 24. Juli wie gewohnt in Paris endet.

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