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CYCLING-ITA-NED-GIRO
Primoz Roglic holt sich den Sieg im Zeitfahren © Getty Images

Einen Tag nach dem Ausstieg des Top-Sprinters Marcel Kittel (Arnstadt/Quick-Step) hat der slowenische Radprofi Primoz Roglic (Lotto NL-Jumbo) am Sonntag die neunte Etappe des 99. Giro d´Italia gewonnen.

Beim 40,5 Kilometer langen Zeitfahren durch die Region Chianti von Radda nach Greve siegte Roglic in 51:45 Minuten vor Matthias Brändle (Österreich/IAM/10 Sekunden zurück) und dessen Teamkollegen Vegard Stake Laengen (Norwegen/17 Sekunden zurück).

Dabei profitierte der Außenseiter von einem massiven Wetterumschwung, der die später gestarteten Fahrer massiv benachteiligte.

In der Gesamtwertung behauptete der Italiener Gianluca Brambilla (Quick-Step) die Führung. Auf dem hügeligen Kurs durch die berühmte Weinregion fuhr der 28-Jährige im strömenden Regen auf den 17. Platz.

Brambilla liegt nun eine Sekunde vor seinem Teamkollegen Bob Jungels (Luxemburg), der das Zeitfahren als Sechster beendete.

Sprintstar Kittel war am Samstag aus der Italien-Rundfahrt ausgestiegen. Im Hinblick auf seine weiteren Saisonziele bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften in Katar, der Tour de France und den Olympischen Spielen in Rio will der Arnstädter auf seine Fitness achten.

Durch seinen Ausstieg hatte Kittel seine Ambitionen auf das Rote Trikot des Punktbesten beim Giro begraben. Jenes trägt aktuell der Rostocker André Greipel.

Nach dem Ruhetag am Montag führt der Weg des Pelotons am Dientag auf der zehnten Etappe von Campi Bisenzio nach Sestola.

Mit drei Bergwertungen der dritten und einem Anstieg der ersten Kategorie birgt das Teilstück besonders für Ausreißergruppen und Bergspezialisten Chancen auf einen Tagessieg.

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