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CYCLING-FRA-DAUPHINE
Tony Martin wird bei den Olympischen Spielen an den Start gehen © Getty Images

Der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Cottbus) führt wie erwartet das Aufgebot der Straßenradfahrer für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) an.

Der 31-Jährige steht als einer von vier Profis auf der Vorschlagsliste des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR). Das finale Aufgebot für Rio verkündet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am 12. Juli.

Im Straßenkader steht auch der viermalige Bahnrad-Weltmeister Maximilian Levy, für den Cottbuser dient dies als Schlupfloch. "Hätten wir Levy als Ersatzfahrer nominiert, so wäre sein Einsatz nur bei einem krankheitsbedingten Ausfall einer der drei nominierten Teamsprinter möglich gewesen", sagte BDR-Sportdirektor Patrick Moster.

Geschke und Buchmann im Aufgebot

Über den Umweg der festen Nominierung für die Straße kann Levy nun auch jederzeit auf der Bahn im Teamsprint und im Keirin eingesetzt werden.

Von vonherein ausgeschlossen war eine Olympiateilnahme des Klassikerspezialisten John Degenkolb (Gera) sowie der Sprint-Stars Marcel Kittel (Arnstadt) und André Greipel (Rostock). Die Chancen des Trios auf dem bergigen Olympia-Kurs waren wenig vielversprechend.

Stattdessen komplettieren Tour-de-France-Etappensieger und Bergfahrer Simon Geschke (Berlin) sowie der deutsche Meister Emanuel Buchmann (Ravensburg) den Straßen-Kader.

Bei den Damen steht Trixi Worrack (Erfurt) vor ihrer vierten Olympiateilnahme. Die frischgebackene deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren gilt wie die ebenfalls vorgeschlagene Lisa Brennauer (Kempten) auch in Rio als eine Kandidatin für die zwei deutschen Startplätze im Kampf gegen die Uhr.

Außerdem schafften es Romy Kasper (Forst) und Claudia Lichtenberg (München) auf die Liste.

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