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Tour of California- Stage 7
Floyd Landis beendete 2011 seine Radsport-Karriere © Getty Images

Der frühere Tour-de-France-Sieger eröffnet in Denver einen Laden, in dem er Sportlern Marihuana verkauft - und das legal. Landis schwört selbst auf die Droge.

Floyd Landis war einer der großen Stars der Radsport-Szene, gewann 2006 die Tour de France.

Der Amerikaner wurde jedoch positiv auf Doping getestet, ein Jahr später wurde ihm der Titel aberkannt. Landis zog sich 2011 vom Profi-Radsport zurück - nun verkauft er selbst Drogen.

Der 40-Jährige eröffnete laut dem Schweizer Blick Ende Juni "Floyd's of Leadville" - ein Laden, in dem er Marihuana und auf Marihuana basierende Produkte verkauft. Zielgruppe des Ladens in Denver (Colorado) sollen Sportler und Sportlerinnen sein.

Landis, der selbst Cannabis konsumiert, ist der Meinung, dass die Droge zu einer besseren Lebensqualität verhilft.

Auf der Firmen-Webseite heißt folgender Satz Interessenten willkommen: "In einer Zeit, in der eine Debatte über die Frage wütet, was falsch sei und was richtig, was legal sei und was verboten, gebe es wenigstens auf eine Frage eine klare Antwort - nämlich welches Produkt man konsumieren solle, wenn man Leistung oder Laune steigern wolle."

Übrigens: Seine neue Tätigkeit bringt Landis nicht in Schwierigkeiten, Cannabis ist seit 2014 in Colorado legal.

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