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Alberto Contador zog sich eine Schürfwunde an der linken Schulter zu © Imago

Jonas van Genechten triumphiert auf der siebten Etappe der Vuelta im Sprint. Ein Sturz hält Alberto Contador und einen Großteil des Feldes auf dem letzten Kilometer auf.

Der belgische Radprofi Jonas van Genechten (IAM) hat die siebte Etappe der Spanien-Rundfahrt für sich entschieden.

Auf dem 158,3 km langen Teilstück von Maceda nach Puebla de Sanabria behielt der 29-Jährige im Zielsprint die Nase vorn. Auf Platz zwei landete zeitgleich der Italiener Daniele Bennati (Tinkhoff) vor Alejandro Valverde (Movistar), dem Vuelta-Sieger von 2009.

Bei einem Sturz auf dem letzten Kilometer, in den unter anderem der zweimalige Tour-de-France-Sieger und dreimalige Vuelta-Gewinner Alberto Contador (Spanien) verwickelt war, wurde ein Großteil des Hauptfeldes aufgehalten. Contador erlitt nach einer ersten Diagnose schwere Schürfwunden. 

Contador hat Schmerzen

"Die gesamte linke Körperhälfte schmerzt", sagte der 33-Jährige, der sich an der linken Schulter eine Schürfweite zugezogen hatte, bei Eurosport. Die Rennleitung wertete nachträglich die Abstände vor dem Sturz.

Contador, der bei der diesjährigen Tour de France zweimal stürzte und dann wegen Fiebers vorzeitig ausstieg, wird möglicherweise auch die Spanien-Rundfahrt vorzeitig beenden.

Das Rote Trikot des Gesamtführenden behält weiterhin der Kolumbianer Darwin Atapuma vom Team BMC, Zweiter ist mit 24 Sekunden Rückstand Valverde vor Tour-de-France-Sieger Christopher Froome (Großbritannien/+32 Sekunden) und Valverdes Teamkollegen Nairo Quintana (Kolumbien/+38 Sekunden).

Contador liegt mit 1:52 Minuten Rückstand auf dem 12. Platz. Die 71. Vuelta führt über zehn Bergankünfte durch Spanien und macht einen kurzen Abstecher nach Frankreich.

Sie endet nach rund 3315 km und 21 Etappen am 11. September traditionell in Madrid.

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