vergrößernverkleinern
Peter Sagan war auch am Samstag Teil einer Fluchtgruppe
Peter Sagan war auch am Samstag Teil einer Fluchtgruppe © Getty Images

Peter Sagan ist auch auf der 20. Etappe ein Aktivposten und wird zum kämpferischten Fahrer gewählt. Sein Vorsprung in der Sprintwertung ist überwältigend.

Das Grüne Trikot schon sicher, das Etappenprofil mit vier Bergen selbst für ihn zu schwer. Für Peter Sagan dennoch kein Grund, es auf der 20. Etappe der Tour de France ruhig angehen zu lassen.

Der Slowake war über 60 Kilometer Teil einer großen Ausreißergruppe, in der er für Teamkollege und Mitausreißer Roman Kreuziger wertvolle Führungsarbeit leistete. Zudem schnappte er sich beim Zwischensprint weitere Punkte in der Wertung für das Grüne Trikot, die er nun mit 440 Zählern anführt.

Sagans Vorsprung vor der Schlussetappe in Paris auf den Zweitplatzierten Marcel Kittel beträgt unglaubliche 212 Punkte. Das Trikot war ihm, solange er in Paris das Ziel erreicht, schon lange nicht mehr zu nehmen. Es ist das fünfte Mal in Folge, dass Sagan das begehrte Leibchen ergattert. Auf dem Weg zum Sieg in der Sprintwertung gewann Sagan 2016 bislang drei Etappen.

Es ist nicht die einzige Ehre, die Sagan zu Teil wird. Der 26-Jährige wurde von der Jury als "supercombatif", also als kämpferischster Fahrer der Tour ausgezeichnet. Sagan darf sich über eine Prämie von 20.000 Euro freuen.

Das Bergtrikot war bereits vor der Etappe sicher in Rafal Majkas Händen, Adam Yates trägt das Trikot des besten Jungprofis nach Paris. Movistar von Nairo Quintana und Alejandro Valverda gewinnt die Teamwertung.

Auch das Gelbe Trikot von Christopher Froome geriet nicht mehr in Gefahr.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel