Video

Mit der ersten Pyrenäen-Etappe geht die Tour richtig los. Der Col d'Aspin und die anschließende Schussfahrt ins Ziel werden zum ersten großen Gradmesser.

Das Vorgeplänkel ist vorbei, die Sprinter ziehen sich ins Gruppetto zurück, die Favoriten auf den Gesamtsieg legen die Karten auf den Tisch: Mit der ersten Pyrenäen-Etappe geht die 103. Tour de France richtig los.

Zwar ist das siebte Teilstück (ab 12.45 Uhr im LIVETICKER) recht kurz, hat nur einen nennenswerten Anstieg zu bieten, und dieser gehört auch nur zur 1. und damit zweithöchsten Kategorie - der Col d'Aspin und die anschließende Schussfahrt ins Ziel werden dennoch zum ersten großen Gradmesser.

Zwölf Kilometer mit durchschnittlich 6,9 Prozent Steigung bis zur Kuppe auf 1490 m Höhe - die Eckdaten des Aspin klingen nicht einmal spektakulär.

Der Pass am Nordrand der Pyrenänen gehört jedoch zum festen Tour-Inventar, steht seit 1947 zum 72. Mal auf dem Programm, und fast immer ging es hier spektakulär zur Sache. Auch zwei Deutsche konnten sich auf dem Aspin die Bergwertung sichern: 2008 lag Sebastian Lang vorne, ein Jahr später Fabian Wegmann.

Der Col d'Aspin war nie das Ziel einer Etappe, dieses liegt diesmal nach einer sieben Kilometer, technisch anspruchsvollen Abfahrt am malerischen, wenngleich künstlichen Payolle-See, der zum ersten Mal Etappenort bei der Tour ist.

Gleiches gilt für L'Isle-Jourdain, wo sich das Peloton auf die beschwerliche Reise macht. Der Name der 8000-Einwohner-Gemeinde erinnert an einen von dort stammenden Kreuzritter, der seinen Sohn im Jordan taufen ließ.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel