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Auf der 18. Etappe der Tour de France sind drei Berge zu erklimmen. Auf dem Anstieg auf den Col d'Izoard kann eine Vorentscheidung um den Gesamtsieg fallen.

Das Dach der 104. Tour de France liegt mit dem Col du Galibier bereits hinter den Radprofis, doch die höchste Zielankunft steht noch bevor. Es gilt, den legendären Col d'Izoard zu bezwingen mit einer Passhöhe von 2360 m über dem Meeresspiegel. Erstmals in der langen Tour-Historie ist der Izoard Ziel einer Etappe (ab 12.55 Uhr im LIVETICKER).

Vor dem letzten großen Gipfel der diesjährigen Großen Schleife, sind zwei weitere Bergwertungen zu bewältigen. Zunächst - quasi als Aperitif - ein Anstieg der dritten Kategorie: die Côte des Demoiselles Coiffées (3,9 km mit 5,2 Prozent im Schnitt), gefolgt vom eher wenig bekannten Col de Vars. Auf dem Berg der ersten Kategorie dürften die Fahrer nach 9,3 km Kraxelei schon einmal auf 2109 m Höhenluft schnuppern.

Nach einer langen Abfahrt türmt sich dann der Izoard auf, der erst einmal relativ gleichmäßig verläuft, bevor sich ab etwa Mitte des Berges die Steigungsprozente erhöhen und er sich seine Einstufung in die Sonderkategorie redlich verdient.

Nach 14,1 km könnte auf dem Gipfel unter Umständen auch die Entscheidung über den diesjährigen Tour-Gesamtsieger gefallen sein. Zumindest aber der Sieger der Bergwertung wird feststehen. Am Izoard, der schon 1922 erstmals bei der Tour befahren wurde und fast 40 Mal im Programm stand, ist für die besten Kletterer der höchste Punktwert der Tour zu erreichen. 

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