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Die Pyrenäen sind geschafft. Dennoch wird es für die Sprinter auf der 14. Etappe nicht leichter - am Ende wartet ein giftiger Anstieg. Die Chance für John Degenkolb?

Aufatmen bei den Sprintern, die Schinderei in den Pyrenäen hat nach zwei Tagen ein Ende.

Die 181,5 km lange 14. Etappe von Blagnac nach Rodez ist mit zwei Bergwertungen der dritten Kategorie längst nicht so fordernd wie die beiden vorherigen Teilstücke, Marcel Kittel und Co. dürften dennoch nicht zum Zuge kommen.

Knackiger Anstieg zum Schluss

Denn das Finale hat es in sich: Der Zielstrich liegt an der Côte de Saint-Pierre, einem 570 m langen, giftigen Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 9,6 Prozent. Einen klassischen Massensprint wird es nicht geben, stattdessen rechnen sich die Klassiker-Spezialisten wie Olympiasieger Greg Van Avermaet oder Philippe Gilbert etwas aus. Der frühere Roubaix-Sieger John Degenkolb hat lediglich Außenseiterchancen.

Blagnac vor den Toren von Toulouse ist vor allem als wichtiger Standort für die europäische Luftfahrt bekannt. Der Flugzeugbauer Airbus betreibt hier sein Werk, unter anderem wird der A380 gefertigt, das größte Passagierflugzeug der Welt. Für die Tour ist Blagnac kein Neuland: Bereits zum achten Mal macht die Große Schleife hier Station, 1987 feierte der frühere deutsche Meister Rolf Gölz hier seinen ersten Tour-Etappensieg.

Auch Rodez, das auf eine gallische Siedlung zurückgeht, hatte die Tour bereits zu Gast - zuletzt 2015. Der Sieger damals? Greg Van Avermaet.

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