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Südkoreas Schwimmstar Park Tae-Hwan muss offenbar eine Sperre wegen Dopings befürchten.

Wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, sei dem Olympiasieger von 2008 eine verbotene Substanz nachgewiesen worden.

Das Management des 25-Jährigen gebe jedoch einem koreanischen Krankenhaus die Schuld, in dem Park sich im vergangenen Jahr chiropraktischen Behandlungen unterzogen habe und prüfe nun eine Klage gegen die Klinik.

"Park hat vor der Injektion mehrmals gefragt, ob diese verbotene Substanzen enthält", wird das Management zitiert: "Der Arzt sagte, es gebe kein Problem. Wie sich herausstellte, enthielt die Injektion trotzdem ein verbotenes Mittel. Park hat das Ergebnis am meisten schockiert."

Der Weltverband FINA äußerte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP vorerst nicht zu dem Fall.

Park hatte 2008 bei den Freistil-Rennen in Peking Gold über 400 Meter und Silber über 200 Meter gewonnen und wurde damit Südkoreas erster Olympiasieger im Schwimmen.

2012 in London holte er zudem in beiden Wettbewerben den zweiten Platz.

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