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Swimming - 15th FINA World Championships: Day Thirteen
Henning Lambertz will neue Vermarktungsideen für seine Schwimmer © Getty Images

Für eine bessere Vermarkung der Schwimmer würde Bundestrainer Henning Lambertz gerne neue und ungewohnte Wege gehen.

"Dass im Schwimmen alle immer nur in gleichfarbigen Badeanzügen auftreten und mit Kappe und Brille aussehen wie Roboter, ist schade", sagte Lambertz der Berliner Zeitung: "Man könnte die Attraktivität für Medien, Sponsoren und damit auch das Einkommen eines einzelnen Sportlers erhöhen. Zum Beispiel, wenn es wie bei den Boxern Körpertattoos gäbe."

Die Sponsoren-Regelungen sind aber nicht der einzige Kritikpunkt, der derzeit für Unstimmigkeiten zwischen den Nationaltrainern und dem Weltverband FINA sorgt.

Vor allem die geplanten Startzeiten der Schwimmwettbewerbe bei Olympia 2016 in Rio stoßen vielen Coaches bitter auf. "Die Vorläufe sollen laut unserer Zeit von 13 bis 15 Uhr ausgetragen werden, die Endläufe von 22 bis 0 Uhr. Das verschafft aus Sicht vieler Trainer den Amerikanern einen Riesenvorteil, weil sie die doppelte Anpassung nicht haben", sagte der 44-Jährige: "Wir müssen nach Lateinamerika rüber, uns an die Zeitumstellung anpassen und an die späten Zeiten."

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