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Florian Vogel Schwimmen
Florian Vogel schwamm persönliche Bestzeit © Imago

In Abwesenheit von Paul Biedermann sichert sich Florian Vogel mit einer famosen Leistung den Titel über 400 m Freistil. Vogels besonderes Training zahlt sich aus.

In Abwesenheit von Schwimm-Weltrekordler Paul Biedermann hat sich Florian Vogel nach einem famosen Rennen den deutschen Meistertitel über 400 m Freistil gesichert.

Der 20-Jährige aus München schlug im Finale in persönlicher Bestzeit von 3:46,53 Minuten vor Staffeleuropameister Clemens Rapp und Jacob Heidtmann an.

"Ich bin sprachlos", sagte Vogel nach dem Anschlag: "Ich hoffe, Paul hat das gesehen."

Der Münchner trainiert gelegentlich mit seinem Staffelkollegen Biedermann. Das habe ihn deutlich nach vorne gebracht: "Mit einem Weltmeister zu trainieren, was gibt es besseres?"

Auch Bundestrainer Henning Lambertz sah darin den Grund für Vogels Leistungsexplosion. Aber auch Biedermann könne sich vom deutlich kleineren Vogel und dessen fast perfektem Beinschlag etwas abschauen. Beide seien "wie Bud Spencer und Terence Hill".

Vogel war damit sogar deutlich schneller als Biedermann bei dessen Sieg im Vorjahr (3:47,89). In der Weltrangliste bedeutet die Zeit Platz sechs - gemeinsam mit Australiens Schwimm-Ikone Grant Hackett.

Sowohl Vogel als auch Rapp und Heidtmann blieben unter der geforderten WM-Norm für die Titelkämpfe im Sommer in Kasan.

Biedermann verzichtet in diesem Jahr auf der Langbahn komplett auf die 400 m, um sich verstärkt auf die 200 und 100 m zu konzentrieren.

Auf diesen Strecken startet Biedermann bei der DM am Samstag und Sonntag.

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