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Thomas Lurz schließt ein Comeback nicht aus
Thomas Lurz schließt ein Comeback nicht aus © Getty Images

Nach der verpassten ersten Olympiachance für die deutschen Freiwasserschwimmer bei der WM in Kasan hat Bundestrainer Stefan Lurz Spekulationen über eine Rückkehr seines Bruders Thomas angeheizt.

"Wie ich Thomas kenne, sitzt er jetzt zuhause und es rattert in seinem Kopf: 'Scheiße, die Namen sind dieselben, die ich auch schon schlagen konnte'", sagte Stefan Lurz und bezifferte die Chancen auf ein Comeback des Rekordweltmeisters auf "fünf bis zehn Prozent".

Thomas Lurz, der vor seinem Rücktritt im Mai insgesamt zwölf WM-Titel und 33 internationale Medaillen gesammelt hatte, schloss einen Rücktritt vom Rücktritt nicht aus.

"Naja, mein Beruf ist mir schon wichtig, und eine Quali allein reizt mich wenig. Aber in meinem Herzen ist auch immer Ehrgeiz drin", sagte der 35-Jährige: "Wenn, dann geht es um Medaillen, oder besser gesagt um Gold."

Lurz ist noch immer im Testpool der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA gemeldet und trainiert weiterhin täglich in Würzburg.

Seine Nachfolger Andreas Waschburger und Christian Reichert verpassten bei der WM als 16. und 18. im 10-km-Rennen die erste Chance auf ein Ticket für Olympia im kommenden Jahr in Rio de Janeiro.

Für die deutschen Athleten gibt es beim Weltcup im nächsten Sommer im portugiesischen Setubal eine zweite und letzte Chance.

Im WM-Rennen in der Kasanka hätte ein fitter Thomas Lurz vorne mitmischen können, sagte Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz: "Flache Bedingungen und nach hinten raus ziemlich flott, das war für ihn zugeschnitten. Und die Leute, die vorne waren, sind die Kameraden, die Thomas jahrelang bekämpft hat."

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