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Dorothea Brandt erklärte sich zu einem Staffel-Start bereit
Dorothea Brandt sicherte sich mit ihrem Sieg über 50 m Freistil das WM-Ticket © Getty Images

Freistilsprinterin Dorothea Brandt und Brustschwimmerin Vanessa Grimberg haben am letzten Tag der German Open ihre WM-Tickets gelöst.

Vize-Europameister Philip Heintz nutzte dagegen seine letzte Chance auf die Weltmeisterschaften in Kasan/Russland (24. Juli bis 9. August) nicht. Europameister Marco Koch überzeugte währenddessen mit einem souveränen Sieg bei den Open de France in Vichy.

Die Essener Lokalmatadorin Brandt, WM-Dritte auf der Kurzbahn, blieb bei ihrem Sieg über 50 m Freistil in 25,02 Sekunden deutlich unter der WM-Norm. Die Stuttgarterin Grimberg siegte über 200 m Brust in 2:27,15 Minuten und schaffte ebenfalls die geforderte Zeit.

Der EM-Zweite Heintz, der schon bei der DM im April die erste Norm verfehlt hatte, musste auf seinen Start über 200 m Lagen am Freitag aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Bundestrainer Henning Lambertz gab ihm am Samstag eine weitere Chance, doch der Heidelberger scheiterte schon an der Vorlauf-Richtzeit.

Vizeweltmeister Koch (Darmstadt), wie Weltrekordler Paul Biedermann (Halle/Saale) und der Olympiavierte Steffen Deibler (Hamburg) für die WM gesetzt, siegte in Frankreich über 200 m Brust in starken 2:08,98 Minuten - fast fünf Sekunden vor dem zweitplatzierten Australier Lennard Bremer.

Für den Höhepunkt der letzten Phase der WM-Qualifikation der deutschen Schwimmer in Essen hatte am Freitag Franziska Hentke mit deutschem Rekord und Jahresweltbestzeit über 200 m Schmetterling gesorgt. Die Magdeburgerin geht damit neben Koch und Biedermann als Medaillenhoffnung in die Weltmeisterschaften.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) nominierte für Kasan auch Brustschwimmer Hendrik Feldwehr (Essen), der gesundheitlich angeschlagen die Norm über 50 m um sieben Hundertstelsekunden verpasst hatte, und den Lagenschwimmer Kevin Wedel (Mainz), der im Vorlauf disqualifiziert worden war, allein gegen die Uhr aber die Richtzeit schaffte. Insgesamt umfasst das WM-Aufgebot 31 Beckenschwimmer. Bis auf die 4x100-m-Freistil der Frauen werden alle olympischen Staffeln besetzt.

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