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Die Schwimm-Stars Britta Steffen und Paul Biedermann haben sich getrennt
Die Schwimm-Stars Britta Steffen und Paul Biedermann haben sich getrennt © imago

München - Die Schwimm-Stars Britta Steffen und Paul Biedermann trennen sich nach fünfeinhalb Jahren Beziehung. Steffen verrät, dass beide aber immer noch zusammenwohnen.

Liebes-Aus für das Traumpaar: Nach mehr als fünf gemeinsamen Jahren gehen die Schwimm-Stars Britta Steffen und Paul Biedermann künftig getrennte Wege.

"Es ist richtig, dass wir nicht mehr zusammen sind", bestätigte Weltrekordler Biedermann dem SID. Die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 und der Doppel-Weltmeister von 2009 trennten sich nicht im Streit, sondern wohnen vorerst noch zusammen in Halle/Saale.

"Es klingt immer blöd, aber ich möchte Paul als sehr guten Freund tatsächlich nicht verlieren", sagte Steffen der Bild. Die 31-Jährige hatte 2013 ihre Schwimmkarriere nach 35 Medaillen bei Olympia, WM und EM beendet und sich auf ihr Studium konzentriert.

Dem Wirtschaftsingenieursstudium folgte der Master in Human Ressources Management, im Frühjahr will sie ihr Studium in Halle abschließen und wieder nach Berlin ziehen. In diversen Vorträgen probt die 31-Jährige bereits jetzt das Berufsleben.

Beziehung bestand seit 2010

Im März 2010 hatten die beiden ihre Beziehung öffentlich gemacht. Für die Fotografen und die Regenbogenpresse war das Schwimmpaar seitdem ein beliebtes Motiv. Die beiden lieferten die gewünschten Bilder, hielten ihr Privatleben aber weitgehend aus der Öffentlichkeit.

Bei der WM 2011, als Steffen als Goldkandidatin bitter enttäuschte, stärkte ihr Biedermann öffentlich den Rücken. Er begleitete sie durch die Interviewzone und verteidigte ihre vorzeitige Abreise. Die Weltrekordlerin über 50 und 100 m Freistil unterstützte ihrerseits ihren Freund, als er nach einjähriger Pause bei der Heim-EM 2014 ins internationale Wettkampfbecken zurückkehrte. 

Sportlich wechselhafte Jahre

Dazwischen lagen die medaillenlosen Olympischen Spielen 2012: Nach der Enttäuschung von London wechselte Steffen von Berlin nach Halle und zog in eine gemeinsame Wohnung mit ihrem Lebensgefährten. Nachdem sie auch bei der WM 2013 in Barcelona Edelmetall knapp verpasst hatte, trat die Doppel-Weltmeisterin von 2009 zurück. 

Danach unterstützte sie den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) als Botschafterin und stand vor allem den jüngeren Athleten auch im Trainingslager mit Rat und Tat zur Seite. Die WM im vergangenen Sommer in Kasan verfolgte sie nur am Fernseher.

Biedermann gewann über 200 m Freistil Bronze und unterstrich seine Ambitionen auf Edelmetall bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Danach will auch er seine Karriere beenden - möglichst mit seiner 31. internationalen Medaille.

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