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Henning Lambertz übernahm Anfang 2013 als Nachfolger von Dirk Lange den Bundestrainer-Posten
Henning Lambertz übernahm Anfang 2013 als Nachfolger von Dirk Lange den Bundestrainer-Posten © Getty Images

Angesichts der steigenden Anschlagsgefahr bei Sportevents will der Verband seine Athleten selbst über einen Start bei den Titelkämpfen in Israel entscheiden lassen.

Angesichts der verstärkten Terrorgefahr bei Sportveranstaltungen stellt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) eine Reise zur Kurzbahn-EM (2. bis 6. Dezember) im krisengeschüttelten Israel auf den Prüfstand.

Allen DSV-Athleten um Weltrekordler Paul Biedermann und Weltmeister Marco Koch wird die Teilnahme bei den kontinentalen Meisterschaften auf der 25-m-Bahn in Netanya (2. bis 6. Dezember) freigestellt.

Auch ein Startverzicht des kompletten DSV-Teams ist möglich.

"Wenn sich die Sicherheitsbedenken vergrößern, gibt es auch die Gedanken, mit der Mannschaft überhaupt nicht anzutreten", sagte Bundestrainer Henning Lambertz und betonte, der Verband tausche sich diesbezüglich mit dem Auswärtigen Amt und der deutschen Botschaft in Tel Aviv aus.

Die Wettkämpfe werden im Wingate Institute, knapp 30 Kilometer nördlich von Tel Aviv ausgetragen.

Athletensprecher Hendrik Feldwehr führte im Auftrag des Bundestrainers eine Umfrage unter den Schwimmern des Nationalteams durch, wer im Falle einer erfolgreichen Qualifikation bei der Kurzbahn-DM am Wochenende in Wuppertal bei der EM starten möchte.

"Das Übergewicht der Antworten geht zum Nein", erklärte er.

Weltmeister Koch würde dagegen gerne starten. "Wir haben Vertrauen in die Veranstaltung. Das sind alles Dinge, die die Sportler nicht beeinflussen sollten", sagte sein Heimtrainer Alexander Kreisel.

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