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2015 AT&T Winter National Championships - Day 3 (G)
Julija Jefimowa droht eine lebenslange Sperre © Getty Images

Der Schwimm-Weltverband FINA hat die provisorische Dopingsperre von Russlands Weltmeisterin Julija Jefimowa aufgehoben. Der Fall wird nun am 30. Mai vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS verhandelt. Das bestätigte der russische Nationaltrainer Sergej Kolmogorow im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS

Der 24-jährigen Jefimowa, die 2015 bei der Heim-WM in Kasan den Titel über 100 m Brust gewonnen hatte und Anfang 2016 mit der seit dem 1. Januar verbotenen Substanz Meldonium erwischt worden war, droht bei einer Verurteilung durch den CAS eine lebenslange Sperre.

Die in Tschetscheniens Hauptstadt Grosny geborene Schwimmerin war im Oktober 2013 bereits positiv auf ein Steroid getestet worden. In einem umstrittenen Urteil beschränkte sich der Weltverband FINA seinerzeit aber auf 16 Monate Sperre, sodass Jefimowa in Kasan antreten konnte.

Die WADA hatte Mitte April neue Erkenntnisse über die Abbaudauer Meldoniums bekannt gegeben und angekündigt, die Strafen für Sportler unter Umständen zu lockern. Athleten, die vor dem 1. März 2016 mit weniger als einem Mikrogramm des Herzmittels erwischt worden waren, können demnach nun auf Gnade hoffen.

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