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Cate Campbell gewann an der Seite von Alicia Coutts, Brittany Elmslie und Emily Seebohm 2012 die Goldmedaille
Cate Campbell gewann an der Seite von Alicia Coutts, Brittany Elmslie und Emily Seebohm 2012 die Goldmedaille © Getty Images

Eine 22-Jährige aus Down Under jagt Britta Steffen den Weltrekord über 100 Meter Freistil ab. In Brisbane ist die Australierin um eine Hundertstel schneller.

Deutschlands frühere Topschwimmerin Britta Steffen (Berlin) hat ihren Weltrekord über 100 m Freistil an die Australierin Cate Campbell verloren.

Die 22-Jährige verbesserte Steffens sieben Jahre alte Bestmarke vom WM-Triumph 2009 in Rom beim Grand Prix in Brisbane nach Angaben ihres Nationalverbandes in 52,06 Sekunden um eine Hundertstel.

"Ich kann gar nicht glauben, dass es wirklich passiert ist", sagte die Staffel-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin nach ihrer Bestmarke: "In den letzten drei Jahren haben mich alle immer gefragt, wann ich diesen Rekord brechen würde. Ehrlicherweise hatte ich eine solche Zeit zum jetzigen Zeitpunkt nicht im Sinn, aber jetzt werden diese Fragen endlich aufhören."

Durch Campbells Steigerung hält Steffen nur noch den Weltrekord über 50 m Freistil. Auf der Sprintstrecke hatte die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 ebenfalls bei der WM 2009 in Rom nach 23,73 Sekunden angeschlagen.

Campbell, die auf ihrer neuen Weltrekordstrecke 2013 in Barcelona WM-Gold gewonnen hatte, war bereits im vergangenen November bei den australischen Meisterschaften im 200-m-Freistil-Rennen in der ersten Rennhälfte in 50,91 Sekunden Kurzbahn-Weltrekord über die 100-m-Distanz geschwommen.

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