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Swimming - Olympics: Day 4
Marco Koch war in Berlin nicht zu schlagen © Getty Images

Trotz einer Erkrankung hat Schwimm-Weltmeister Marco Koch beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin seine Paradestrecke gewonnen.

Der 26-Jährige aus Darmstadt siegte zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung über 200 m Brust in Weltjahresbestzeit von 2:01,92 Minuten. Eine Stunde später schlug Koch auf seiner Nebenstrecke 400 m Lagen als Zweiter hinter dem Heidelberger Philip Heintz an.

"Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut geht. Gestern war ich noch im Krankenhaus zur Untersuchung", sagte Koch, der durch einen Virus geschwächt an den Start gegangen und dennoch über 200 m Brust nur knapp anderthalb Sekunden über seinem eigenen deutschen Rekord geblieben war. 

Als Frustbewältigung für den enttäuschenden siebten Platz bei Olympia in Rio de Janeiro vor drei Wochen taugte der Sieg auf der 25-m-Bahn gegen schwache Konkurrenz zwar nicht, Koch fühlte sich dennoch bestätigt:

"Die Zeit zeigt, dass ich ziemlich geil in Form bin. Ich bin auch immer noch der Meinung, dass ich in Rio ein geiles Rennen gemacht habe." Über seine verpasste Medaille-Chance in Rio wollte er eigentlich gar nicht mehr nachdenken. Das sei "abgehakt", sagte Deutschlands Vorschwimmer: "Ich habe alles gegeben - so ist das Leben."

Genervt reagierte Koch auf die Kritik an seinem nicht gänzlich austrainiert wirkenden Körper. "Immer wenn ich langsam schwimme, liegt es an meiner Figur. Wenn ich schnell schwimme, ist alles okay, obwohl ich genauso aussehe. Mittlerweile geht mir das am Arsch vorbei", sagte Koch.

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