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Marco Koch gewann 2015 in Kasan WM-Gold über 200 Meter Brust © Getty Images

Weltmeister Marco Koch bestätigt seine starke Form und gewinnt auf seine Paradedistanz überlegen. Ein weiterer Deutscher holt über 400 m Freistil einen Podiumsplatz.

Weltmeister Marco Koch bleibt im Kurzbahn-Weltcup das Maß aller Dinge auf seiner Paradestrecke 200 m Brust. Der 26 Jahre alte Darmstädter gewann zum Auftakt der drittletzten Station in Singapur in starken 2:01,41 Minuten und feierte seinen sechsten Weltcup-Erfolg in Serie über die acht Bahnen.

Koch, der nach seiner Olympia-Pleite (Platz sieben) mehr als zehn Kilogramm abgespeckt hat, lag in Singapur fast zwei Sekunden vor dem Japaner Ippei Watanabe (2:03,23), der bei den Sommerspielen in Rio im Halbfinale einen olympischen Rekord erzielt hatte, ehe er im Finale nur Sechster wurde.

Kochs deutscher Rekord liegt seit der Kurzbahn-EM 2015 bei 2:00,53 Minuten.

In der laufenden Weltcup-Saison hatte Koch über seine Weltmeister-Strecke zuvor in Berlin, Moskau, Peking, Dubai und Doha gewonnen. Beim Auftaktmeeting in Chartres hatte er aus gesundheitlichen Gründen auf den Finalstart verzichtet.

Zellmann auf dem Podium

In Singapur holte der Essener Poul Zellmann als Dritter über 400 m Freistil in 3:44,87 Minuten eine weitere deutsche Podestplatzierung. Der Olympiasechste Philipp Heintz (Heidelberg) wurde jeweils Vierter über 100 m Lagen in 52,23 Sekunden und 200 m Schmetterling in 1:52,44 Minuten.

Die 18 Jahre alte Sonnele Öztürk (Berlin), Tochter von Teoman Öztürk (Basketball-Europameister 1993 mit Deutschland), erreichte bei ihrem Weltcup-Debüt das Finale über 200 m Rücken und wurde Achte (2:09,90).

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