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33rd LEN European Swimming Championships 2016 - Day 3
Louisa Stawczynski sorgte bei der EM in Kiew für eine Überraschung © Getty Images

Louisa Stawczynski gewinnt bei der Wassersprung-EM in Kiew Bronze vom 1-m-Brett. Das deutsche Synchron-Duo der Männer schrammt dagegen an Bronze vorbei.

Die Dresdner Wasserspringerin Louisa Stawczynski hat überraschend EM-Bronze vom 1-m-Brett gewonnen.

Die 20-Jährige, bei der WM 2015 noch 28., musste im Finale mit 271,80 Punkten nur der Italienerin Elena Bertocchi (282,80) und der Russin Nadeschda Baschina (277,35) den Vortritt lassen. 

"Das war ein nervenaufreibender Wettkampf", sagte Stawczynski, "mir war nicht klar, dass ich vor dem letzten Sprung nur einen Vorsprung von 0,05 Punkten vor Platz vier hatte. Mein Ziel war Platz sechs wie im Vorjahr. Das habe ich deutlich übertroffen."

Es war die dritte Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) bei den Titelkämpfen in Kiew, die als Gradmesser für die WM in Budapest in einem Monat gelten. Zuvor hatte sich der Olympiadritte Patrick Hausding Silber vom 1-m-Brett geholt, zudem hatten Tina Punzel/Lou Massenberg im Mixed-Wettbewerb Bronze gewonnen. Im 1-m-Finale musste sich Punzel mit Rang fünf begnügen (259,05).

Hausding/Feck fehlen 2,22 Punkte

Nach seinem unerwarteten Vorkampf-Aus vom 3-m-Brett verpasste Hausding auch im Synchronspringen eine Medaille. Der Berliner landete mit Partner Stephan Feck im Finale auf Platz vier (393,39 Punkte) mit einem Rückstand von 2,22 Punkten auf den Bronzerang. 

Gold ging an die Russen Ilja Sacharow/Jewgeni Kusnezow (427,71) vor den Ukrainern Ilja Kwascha/Oleg Kolodij (426,96) und den Briten Frederick Woodward/James Heatly (395,61). Vor dem letzten Sprung hatte das deutsche Duo noch knapp sechs Zähler vor den Briten gelegen. 

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