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Andy Murray setzte sich gegen Jo-Wilfried Tsonga durch
Andy Murray setzte sich gegen Jo-Wilfried Tsonga durch © Getty Images

Nach dem Auftaktsieg durch Gilles Simon hält der Schotte gegen Jo-Wilfried Tsonga dem Druck stand. Der zweite Satz wird zum Thriller. Goffin erhöht derweil für Belgien.

Andy Murray hat im Davis-Cup-Viertelfinale Großbritanniens Hoffnungen auf den ersten Einzug in die Vorschlussrunde seit 1981 am Leben gehalten. Im Londoner Queens Club setzte sich der Weltranglistendritte gegen Jo-Wilfried Tsonga mit 7:5, 7:6 (12:10), 6:2 durch. Im ersten Einzel hatte Gilles Simon Deutschland-Bezwinger Frankreich mit seinem 6:4, 6:4, 6:1 gegen James Ward zunächst in Führung gebracht.

Großbritannien wartet seit 1978 auf einen Sieg gegen die Franzosen. Die beiden Nationen treffen zum insgesamt 21. Mal aufeinander, aber zum ersten Mal seit 1992.

Kasachstan überrrascht

Serbien, Titelträger von 2010, muss um den Halbfinal-Einzug bangen. Nach dem ersten Tag steht es im Duell mit Argentinien 0:2. Für die Serben, die in Buenos Aires ohne Wimbledonsieger Novak Djokovic auskommen müssen, verlor Filip Krajinovic sein Einzel gegen Leonardo Mayer 4:6, 2:6, 1:6. Auch Viktor Troicki musste nach 2:0-Satzführung noch ein 6:2, 6:2, 4:6, 4:6, 2:6 gegen Federico Delbonis hinnehmen.

Kasachstan steht derweil unmittelbar vor seinem ersten Halbfinal-Einzug. Der Außenseiter führt nach den ersten beiden Einzeln gegen Gastgeber Australien in Darwin völlig überraschend mit 2:0. Zunächst besiegte der Weltranglisten-63. Michail Kukuschkin Lokalmatador Thanasi Kokkinakis mit 6:4, 6:3, 6:3.

Danach kassierte Australiens Topspieler Nick Kyrgios im Duell mit Alexander Nedowjesow eine unerwartete 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 6:7 (5: 7), 4:6-Pleite. Der 28-malige Davis-Cup-Champion Australien muss nun im Marrara Sporting Complex alle drei noch ausstehenden Matches gewinnen, um erstmals seit 2006 wieder ins Halbfinale einzuziehen.

Titelverteidiger schon raus

Auch Kanada steht vor dem Aus. Gegen die gastgebenden Belgier steht es in Ostende 0:2. Frank Dancevic verlor zunächst gegen Steve Darcis 6:3, 1:6, 5:7, 3:6, ehe Filip Peliwo dem Weltranglisten-14. David Goffin mit 4:6, 4:6, 2:6 unterlag.

Die deutsche Mannschaft war in der ersten Runde im März an Vorjahresfinalist Frankreich (2:3) gescheitert und spielt im September um den Verbleib in der Weltgruppe. Von Freitag bis Sonntag steht zudem das Viertelfinal-Duell zwischen Argentinien und Serbien, allerdings ohne Wimbledonsieger Novak Djokovic, an. Titelverteidiger Schweiz war ohne Superstar Roger Federer und Stan Wawrinka in der ersten Runde an Belgien gescheitert.

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