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2016 French Open - Day Fifteen
Boris Becker (r.) mit Schützling Novak Djokovic © Getty Images

Tennis-Legende Boris Becker glaubt, dass der Trainer Becker den Spieler bald in den Schatten stellt. Schützling Djokovic traut er Großes zu.

Tennis-Legende Boris Becker glaubt nach dem French-Open-Sieg seines Schützlings Novak Djokovic, dass der Trainer Becker den Spieler bald in den Schatten stellt.

"Ich muss mir eingestehen, dass ich als Trainer mittlerweile besser bin als als Spieler", sagte Becker der Bild.

Becker hat nun sowohl als Coach als auch als Spieler je sechs Grand-Slam-Titel gewonnen. Die French Open konnte Becker als Spieler allerdings nie gewinnen.

Becker: Scharfe Analyse und Mitgefühl

Was Becker als Trainer auszeichnet? "Ich denke, dass ich den Gegner und die Matches gut analysieren und mich in Situationen hineinversetzen kann", meinte er. Gegenüber Djokovic gebe es auch mal "deutliche Worte".

Zudem sieht sich Becker mit seinem Schützling noch lange nicht am Ende: "Wir greifen weiter an. Ich habe schon die Plätze für Wimbledon gebucht. Wir wissen um die historische Chance", spielte er auf die Möglichkeit zu einem Golden Slam, dem Gewinn aller vier Major-Turnier plus Olympia-Gold in einem Jahr, an.

Djokovic besser als Federer?

Außerdem seien die Olympischen Spiele ein großes Ziel, verriet Becker, der es durchaus für möglich hält, dass Djokovic sogar Roger Federer in Sachen Grand-Slam-Titeln noch überholt.

Allerdings: "Da müssen noch viele Matches gewonnen werden."

Becker ist seit Ende 2013 an der Seite von Djokovic auf der Tour zurück.

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