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Dubai - Roger Federer weist Novak Djokovic im Endspiel von Dubai in die Schranken, beweist im zweiten Durchgang auch Nervenstärke und wehrt Satzbälle ab. Nebenbei setzt er Ivan Lendl zu.

Tennisstar Roger Federer hat mit einem Triumph über seinen Dauerrivalen Novak Djokovic seinen 84. Titel auf der ATP-Tour gewonnen.

Der 33 Jahre alte Schweizer setzte sich im Finale des Hartplatzturniers von Dubai gegen den Branchenführer aus Serbien 6:3, 7:5 durch und feierte seinen siebten Erfolg am Persischen Golf.

"Gegen Novak im Endspiel zu gewinnen, ist immer speziell", sagte Federer nach seinem Triumph: "Wir holen gegenseitig das Beste aus uns heraus. Das war eine unglaubliche Woche, in der ich richtig gut gespielt habe."

Federers siebter Streich

Sieben Titel bei einem Turnier hat Federer außer in Dubai nur auf Rasen in Wimbledon und Halle/Westfalen geholt.

Im 37. Duell mit dem sechs Jahre jüngeren Djokovic gewann Federer zum 20. Mal. Öfter gab es bislang nur ein einziges Duell in der Geschichte des Profitennis: Djokovic und der Spanier Rafael Nadal trafen 42-mal aufeinander.

Federer rückte mit seinem zweiten Titel in diesem Jahr in der "ewigen" Bestenliste näher an den zweitplatzierten Ivan Lendl (94 Titel) heran.

In Führung liegt Jimmy Connors (109). Djokovic verpasste die Chance, mit seinem 50. Turniersieg seinen Trainer Boris Becker zu überflügeln.

Federer rückt Lendl auf die Pelle

Für den vierfachen Familienvater Federer kam der Erfolg in Dubai überraschend.

Nach seinem Drittrunden-Aus bei den Australian Open in Melbourne hatte der Grand-Slam-Rekordchampion mehrere Wochen Urlaub eingelegt.

"Vielleicht sollte ich öfter Ferien machen", scherzte Federer, der bereits von 2003 bis 2005, 2007, 2012 und 2014 in Dubai triumphiert hatte.

In einer hochklassigen Partie reichten dem Maestro aus Basel diesmal zwei Breaks, jeweils eins in jedem Satz, zum Sieg.

Zwei Satzbälle abgewehrt 

Bei eigenem Aufschlag hielt sich Federer schadlos, so wehrte er beim Stand von 4:5 im zweiten Durchgang zwei Satzbälle ab.

Ein netter Randaspekt: Federer schlug im Finale das 9000. Ass seiner Karriere - mehr haben bislang nur die Aufschlagriesen Goran Ivanisevic, Ivo Karlovic und Andy Roddick geschafft.

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