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Andy Murray zeigt erneut, dass ihm zwei Spiele an einem Tag nichts ausmachen. Nach seinem Halbfinal-Sieg gewinnt der Schotte auch das Endspiel beim ATP-Turnier in London.

Der britische Tennisprofi Andy Murray hat trotz einer Doppelschicht am Sonntag zum vierten Mal in seiner Karriere das Rasenturnier im Londoner Queen's Club gewonnen.

Der Weltranglistendritte setzte sich im Finale des Vorbereitungsturniers auf Wimbledon gegen den Südafrikaner Kevin Anderson 6:3, 6:4 durch.

Wenige Stunden zuvor hatte Murray sein Halbfinale, das wegen Regens am Samstag unterbochen worden war, gegen Viktor Troicki aus Serbien 6:3, 7:6 (7:4) gewonnen.

Murray gilt beim Saisonhöhepunkt im All England Club (ab 29. Juni) als einer der großen Favoriten auf den Titel. Der 28-Jährige hatte 2013 in Wimbledon als erster Brite seit 77 Jahren den Titel geholt.

In Queen's triumphierte er auch 2009, 2011 und 2013. Als letzter Deutscher gewann Boris Becker 1996 einen seiner vier Titel in London.

"Man braucht vor Wimbledon viele Matches auf Rasen. Ich spiele besser als 2013, aber es ist extrem schwierig, solche Events zu gewinnen", sagte Murray, der mit seinem vierten Titel in Queen's mit den Rekordsiegern Boris Becker, John McEnroe, Andy Roddick (beide USA) und Lleyton Hewitt (Australien) gleichzog. Becker hatte als letzter Deutscher 1996 in London triumphiert.

Bereits beim ATP-Turnier in München musste der Schotte zwei Matches an einem Tag absolvieren. Dort behielt er im Finale gegen Philipp Kohlschreiber die Oberhand.

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