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TENNIS-ATP-GER
Florian Mayer kann sein Glück kaum fassen © Getty Images

Florian Mayer folgt Alexander Zverev ins Endspiel des ATP-Turniers von Halle und greift nach dem zweiten Titel seiner Karriere. Er könnte eine lange Durststrecke beenden.

Florian Mayer steht seit fast fünf Jahren wieder im Finale eines ATP-Turniers.

Der 32-Jährige aus Bayreuth, der nach mehreren Verletzungspausen in der Weltrangliste weit zurückgefallen ist, gewann beim Rasenturnier in Halle/Westfalen gegen Dominic Thiem aus Österreich nach 65 Minuten mit 6:3, 6:4.

Am Sonntag (15 Uhr) trifft Mayer auf Alexander Zverev (Hamburg), der sich gegen Rekordsieger Roger Federer (Schweiz) 7:6 (7:4), 5:7, 6:3 durchsetzte.

Es ist erst das zweite deutsche Endspiel in der 24-jährigen Geschichte der Gerry Weber Open. Das erste hatte 2011 Philipp Kohlschreiber gegen Philipp Petzschner gewonnen.

Mayer hatte ebenfalls 2011 auf Sand in Bukarest das Finale erreicht und dort seinen bislang einzigen Titel auf der Profitour geholt.

Nach einer Schambeinentzündung und einer Adduktorenverletzung ist er auf dem Weg zurück unter die Top 100, derzeit belegt er Platz 192 der Weltrangliste.

In Halle war Mayer in seiner Karriere fünfmal im Viertelfinale gescheitert, in diesem Jahr bekam er vom Turnierveranstalter keine Wildcard und beklagte sich bitter darüber.

"Das regt mich richtig auf, darüber bin ich richtig enttäuscht", sagte Mayer nach seinem Erstrundensieg am Dienstag. Der langjährige Davis-Cup-Spieler musste sein "Protected Ranking" einsetzen, das die ATP lange verletzten Spielern begrenzt zur Verfügung stellt.

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