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Andy Murray hatte in seiner Tasche persönliche Notizen
Andy Murray hatte in seiner Tasche persönliche Notizen © Getty Images / twitter.com/doublefault28

Andy Murray gewinnt das ATP-Turnier in Peking auch dank eines Spickzettels. Die Veröffentlichung seiner Informationen passt dem Tennis-Star aber überhaupt nicht.

Man sollte meinen, dass Andy Murray nach seinem Triumph beim ATP-Turnier in Peking bester Laune ist. Ein enthüllter Spickzettel lässt den Tennisprofi allerdings wüten.

Hintergrund: Im Finale gegen Grigor Dimitrov, das Murray mit 6:4, 7:6 für sich entschieden hatte, zeigten TV-Aufnahmen deutlich, wie der 29-Jährige sich in seinen eigenen, handgeschriebenen Spickzetteln über seinen Gegner und seine Taktik vertieft.

"Attackiere seinen zweiten Aufschlag", war beispielsweise zu lesen, was Murray direkt zu Beginn des ersten Satzes auch tat, um sich ein Break zu ergattern.

Aber auch: "Bleibe ruhig und atme durch."

Der Brite und sein Management sind allerdings alles andere als begeistert, dass diese Informationen nun an die Öffentlichkeit gelangt sind.

"Mir gefällt es nicht, dass sie in meine Tasche filmen, weil es persönliche Notizen sind. Ich habe versucht, sie zu bedecken, weil ich sie für mich behalten wollte", sagte Murray.

Ansonsten würde er sie "an den Stuhl des Schiedsrichter hängen, damit sie jeder sehen kann."

Murrays Mutter Judy bezeichnet das Abfilmen gar als "respektlos und Verletzung der Privatsphäre."

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