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Rafael Nadal triumphierte bei den US Open 2017
Rafael Nadal triumphierte bei den US Open 2017 © Getty Images

Anders als Pep Guardiola ist Rafael Nadal gegen die Unabhängigkeit Kataloniens und verurteilt die Bestrebungen der spanischen Region. Dafür findet er klare Worte.

Der spanische Weltranglistenerste Rafael Nadal hat nach seinem US-Open-Triumph in New York die politische Bühne betreten: Der 16-malige Grand-Slam-Sieger sprach sich gegen die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien aus und kritisierte das für Anfang Oktober geplante Unabhängigkeitsreferendum.

Das Referendum wurde gegen den Willen der Zentralregierung in Madrid durchgesetzt, die die Volksabstimmung mit aller Macht verhindern will. Vor dem Verfassungsgericht gilt das Referendum als illegal.

"Ich denke, was am 1. Oktober passiert, sollte nicht stattfinden, denn aus meiner Sicht sollte jeder das Gesetz respektieren", sagte der Mallorquiner Nadal der spanischen Zeitung El Mundo Deportivo am Dienstag.

Guardiola anderer Meinung

Nadal ist in seiner Heimat ein Nationalheld. "Ich fühle mich den Katalanen sehr nahe und fühle mich sehr spanisch", sagte der 31-Jährige: "Spanien ist aus meiner Sicht besser mit Katalonien und Katalonien ist besser mit Spanien."

Nadal wuchs auf Mallorca auf und lebt noch immer auf der balearischen Insel, hat jedoch auch eine enge Verbindung zu Katalonien. In diesem Jahr wurde der Centre Court von Barcelonas Royal Tennis Club, Spielstätte der Barcelona Open, nach ihm benannt.

Damit vertritt der Linkshänder die konträre Meinung wie Fußball-Trainer Pep Guardiuola. Der gebürtige Katalane forderte immer wieder die Unabhängigkeit der spanischen Region.

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