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Boris Becker im Training bei den Australian Open
Boris Becker war von 1997 bis 1999 bereits Davis-Cup-Kapitän © Getty Images

Der größte Name verschwindet von der Kandidatenliste: Boris Becker kann sich die Rolle als Davis-Cup-Teamchef im Moment nicht vorstellen. Der DTB gibt aber noch nicht ganz auf.

Tennis-Ikone Boris Becker wird nicht die Nachfolge des entlassenen Bundestrainers Carsten Arriens antreten.

"Den Job als Davis-Cup-Teamchef kann ich mir im Moment nicht vorstellen", sagte der dreimalige Wimbledonsieger dem Tennismagazin.

Bereits in Melbourne, beim fünften Australian-Open-Triumph seines serbischen Schützlings Novak Djokovic, hatte sich Becker ähnlich geäußert.

Dirk Hordorff, Vizepräsident im Deutschen Tennis-Bund (DTB), hatte Becker am Rande des Fed-Cup-Viertelfinals in Stuttgart ins Spiel gebracht.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung steht Becker auf der Liste der DTB-Verantwortlichen, und zwar "nicht ganz unten", wie Hordorff bestätigte.

Hordorff kümmern Beckers mediale Absagen allerdings kaum. "Ich ziehe das persönliche Gespräch mit den Kandidaten vor", sagte er am Montag.

Er wolle "keine Möglichkeit ausschließen" und das Ergebnis "so schnell wie möglich verkünden".

Vom 6. bis zum 8. März trifft das DTB-Team im Davis Cup in Frankfurt auf Vorjahresfinalist Frankreich.

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