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Alexander Zverev steht bei der Partie gegen Tschechien vor seinem Davis-Cup-Debüt
Alexander Zverev steht bei der Partie gegen Tschechien vor seinem Davis-Cup-Debüt © Getty Images

Der ehemalige DTB-Teamchef Niki Pilic lobt Deutschlands Tennis-Hoffnung Alexander Zverev in den höchsten Tönen. Auch einen Grand-Slam-Titel traut er dem 18-Jährigen zu.

Der frühere deutsche Davis-Cup-Teamchef Niki Pilic traut Tennis-Hoffnung Alexander Zverev bereits in naher Zukunft den Sprung in die Weltspitze zu.

"Er hat das Potenzial, in den nächsten zwei oder drei Jahren in die Top 10 einzuziehen", sagte Pilic vor dem Erstrunden-Spiel gegen Tschechien (4. bis 6. März) in Hannover. Derzeit steht Zverev (Hamburger) auf Platz 58 der Weltrangliste.

Der gebürtige Jugoslawe Pilic, mittlerweile 76 Jahre alt, berät die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) bei ihren Heimspielen.

Den 18-jährigen Zverev sieht er als "die Zukunft des DTB. Er hat alle Komponenten, um einmal ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen, aber eine genaue Prognose ist nicht möglich", sagte Pilic.

"Als Novak Djokovic in meiner Akademie in München trainiert hat, wusste ich nicht, dass er einmal die Nummer eins wird. Aber ich wusste, dass er internationale Klasse besitzt", erzählte der Tennislehrer, der bei allen deutschen Davis-Cup-Siegen (1988, 1989 und 1993) als Teamchef auf der Bank gesessen hatte:

"Man muss einfach abwarten. Zverev ist ein guter Arbeiter, und er hat einen guten Kopf."

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