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Andy Murray
Andy Murray (mittlere Reihe, 3.v.l.) feuerte das britische Team von der Tribüne aus an © Getty Images

Auch ohne den Wimbledon-Champion erreicht Titelverteidiger Großbritannien im Davis Cup das Halbfinale. Murray gibt auf der Tribüne alles. Ein Youngster wird zum Held.

Titelverteidiger Großbritannien hat auch ohne den frischgebackenen Wimbledonsieger Andy Murray das Davis-Cup-Halbfinale erreicht - vor allem dank Kyle Edmund.

Der 21-Jährige, Nummer 67 der Weltrangliste, gewann am Sonntag in Belgrad auch sein zweites Einzel gegen Dusan Lajovic und machte damit die uneinholbare 3:1-Führung bei Gastgeber Serbien perfekt. Murray feuerte seinen Teamkollegen dabei von der Tribüne aus an.

Im letztlich bedeutungslosen letzten Einzel unterlag James Ward Janko Tipsarevic in drei Sätzen.

Edmund hatte am Freitag auch das erste Einzel gegen Janko Tipsarevic für sich entschieden, ebenfalls in drei Sätzen. Andy Murray hatte nach seinem zweiten Triumph in Wimbledon auf einen Einsatz im Davis Cup verzichtet - auch mit Blick auf Olympia in Rio, wo er wie schon in London 2012 Gold gewinnen möchte. Bei den Serben fehlte der Weltranglistenerste Novak Djokovic nach seinem überraschenden Drittrunden-K.o. in Wimbledon.

Im Halbfinale treffen die Briten vom 16. bis 18. September auf Argentinien. Die Südamerikaner, die den Davis Cup noch nie gewinnen konnten, hatten sich in Italien ebenfalls vorzeitig mit 3:1 durchgesetzt. Federico Delbonis machte mit einem Viersatzsieg gegen Fabio Fognini in Pesaro alles klar.

Ebenfalls in der Runde der letzten Vier steht Frankreich. Der neunmalige Titelträger führte nach dem ersten Einzel am Schlusstag in Prag mit 3:1 gegen Gastgeber Tschechien. Jo-Wilfried Tsonga holte gegen Jiri Vesely den entscheidenden dritten Punkt.

Gegner der Franzosen im Halbfinale ist der Sieger des Duells zwischen Gastgeber USA und Kroatien. Vor den beiden Schlusseinzeln führt Rekordgewinner USA mit 2:1, nachdem die Brüder Bob und Mike Bryan im Doppel überraschend gegen Ivan Dodig/Marin Cilic verloren.

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