vergrößernverkleinern
Alexander Zverev wurde für seine Absage beim Davis Cup viel kritisiert
Alexander Zverev wurde für seine Absage beim Davis Cup viel kritisiert © Getty Images

Alexander Zverev spricht zum ersten Mal über seinen Davis-Cup-Verzicht. Er hätte gerne gespielt, aber einige Leute aus seinem Team hätten etwas dagegen gehabt.

Der Weltranglistenvierte Alexander Zverev (Hamburg) hat sich im Rahmen des Laver Cups in Prag erstmals zu seinem Davis-Cup-Verzicht geäußert.

"Ich hätte eigentlich sehr gerne gespielt", sagte der 20-Jährige, "aber ich habe da ein paar Leute, mit denen ich arbeite, die hatten ein bisschen was dagegen."

Sein Problem nach einer langen Zeit auf Rasen und Hartplatz sei, so Zverev, "dass ich dann in der ersten Woche auf Sand eigentlich nie gut spiele. Es wäre auf jeden Fall ein schwerer Wechsel gewesen."

Außerdem wäre es "sicher nicht gut für meinen Körper und für die Turniere gewesen, die noch kommen". Zverev spielt bis zum Jahresende noch sieben Turniere: "Es ist eine sehr lange Saison."

Allerdings sei er sich von Anfang an sicher gewesen, dass "die deutschen Jungs in Portugal das Ding gewinnen. Es war ein sehr gutes Team."

Jan-Lennard Struff, Tim Pütz, Cedrik-Marcel Stebe und Yannick Hanfmann hatten durch einen Sieg in Portugal den Klassenerhalt für die Weltgruppe 2018 gesichert.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel