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Lucas Pouille (l.) feiert mit seinen Teamkollegen den zehnten Sieg im Davis Cup für Frankreich
Lucas Pouille (l.) feiert mit seinen Teamkollegen den zehnten Sieg im Davis Cup für Frankreich © Getty Images

Lucas Pouille ist der neue französische Nationalheld. Im letzten Einzel des Davis-Cup-Finales gegen Belgien sorgt er für den entscheidenden dritten Punkt.

Frankreich hat zum zehnten Mal den Davis Cup gewonnen.

Im Finale gegen Belgien in Lille sicherte Lucas Pouille den Gastgebern im Entscheidungseinzel gegen Steve Darcis mit einem souveränen 6:3, 6:1, 6:0 den Siegpunkt zum 3:2 und den ersten Triumph seit 16 Jahren.

Mit ihrem zehnten Triumph zogen die Franzosen mit Großbritannien gleich. Mehr Siege haben nur Rekordsieger USA (32) und Australien (28) auf dem Konto. Belgien hingegen verpasste seinen ersten Titel in der Geschichte des traditionsreichen Mannschaftswettbewerbs.

Der Weltranglisten-18. Pouille übernahm gleich mit einem Break im zweiten Spiel das Kommando gegen die Nummer 76 der Welt und verwandelte nach 1:36 Stunden seinen ersten Matchball. Zuvor hatte David Goffin die Gäste im Spiel gehalten. Der Vizeweltmeister glich im Spitzenspiel gegen Jo-Wilfried Tsonga durch ein 7:6 (7:5), 6:3, 6:2 zum 2:2 aus.

Am Samstag hatten Richard Gasquet und Pierre-Hugues Herbert die Franzosen mit ihrem Doppelsieg über Ruben Bemelmans und Joris de Loore (6:1, 3:6, 7:6, 6:4) in Führung gebracht. Am Freitag hatte zum Auftakt Goffin gegen Pouille ähnlich deutlich gewonnen wie anschließend Tsonga gegen Darcis.

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