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Barbara Rittner ist seit 2005 Chefin des Fed-Cup-Teams
Barbara Rittner ist Chefin des deutschen Fed-Cup-Teams © Getty Images

Für Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner ist der Einsatz von Russlands Superstar Maria Scharapowa im Halbfinale gegen Deutschland in Sotschi (18./19. April) keine Überraschung.

"Ich persönlich habe damit gerechnet, dass sie spielt. Auf Sand in Sotschi, das ist wie für Maria gemacht", erklärte Rittner.

Für die 41-Jährige ist Russland damit der "absolute" Favorit: "Aber wir wollen sie ärgern. Außerdem hat der Fed Cup seine eigenen Gesetze, und die wollen wir nutzen."

Im vergangenen November hatte das Team um Angelique Kerber und Andrea Petkovic das Finale in Prag mit 1:3 gegen Gastgeber Tschechien verloren.

Am Mittwoch hatte der russische Verbandspräsident Schamil Tarpischew der Agentur Itar-Tass bereits die Zusage der Weltranglistenzweiten Scharapowa bestätigt: "Wir haben in den vergangenen Tagen mit Maria gesprochen und sind alle glücklich, dass sie einem Einsatz gegen Deutschland zugestimmt hat."

Das gebe Russland einen "echten Vorteil", man wolle schließlich den Fed Cup gewinnen.

French-Open-Siegerin Scharapowa twitterte zudem bereits: "Sotschi, ich komme zurück - mit meiner Tennis-Ausrüstung."

Laut Medienberichten hatte "Schara" dem Verband im Februar zunächst eine Absage erteilt. Angeblich wollte sich die 27-Jährige auf ihren Start beim WTA-Turnier in Stuttgart (ab 20. April) konzentrieren.

Um sich für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu qualifizieren, muss Scharapowa noch zwei Einsätze im russischen Fed-Cup-Team absolvieren.

Die bestverdienende Sportlerin der Welt hatte ihre Mannschaft zuletzt mit zwei Einzelsiegen zu einem 4:0 im Viertelfinale gegen Gastgeber Polen geführt.

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