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Martina Hingis (l.) wartet als Doppel-Hürde auf Annika Beck und Anna-Lena Grönefeld
Martina Hingis (l.) wartet als Doppel-Hürde auf Annika Beck und Anna-Lena Grönefeld © Getty Images

Das Fed-Cup-Duell gegen die Schweiz könnte im Doppel entschieden werden. Dort wartet Ex-Wunderkind Martina Hingis auf dem Höhepunkt ihrer dritten Karriere.

Wird sie beim deutschen Fed-Cup-Duell mit der Schweiz zur entscheidenden Hürde?

Martina Hingis, einstiges Schweizer Tennis-Wunderkind, steht für das potenziell entscheidende Doppel des Erstrunden-Showdowns am Sonntag parat - kein ungefährlicher Joker: Die 35-Jährige ist aktuell die beste Doppelspielerin der Welt.

Hingis erlebt aktuell eine erfolgreiche dritte Karriere nach ihrer großen Zeit in den 90er Jahren und dem gescheiterten Comeback inklusive Kokain-Affäre 2007. Bei den Australian Open in Melbourne gewann sie ebenso einen Titel wie Angelique Kerber - im Doppel mit der Inderin Sania Mirza holte sie ihren 21. Grand-Slam-Titel, fünfmal triumphierte sie im Einzel, viermal im Mixed und zwölfmal im Doppel.

"Will mich nicht mehr abrackern"

"Im Einzel habe ich meine Zeit gehabt", sagt Hingis heute: "Ich bin lieber an der Spitze, als irgendwo im Mittelfeld herumzugurken." In der Basler Zeitung nannte sie weitere Gründe für ihre Lust am Doppel: "Weil ich mir mehr erlauben kann. Auch mal ein Glas Wein. Ich will mich nicht mehr abrackern müssen."

Nach den Samstagsspielen steht es 1:1, nachdem Angelique Kerber Timea Bacsinszky mit 6:1, 6:3 bezwang. Das erste Match in Leipzig hatte Andrea Petkovic gegen Belinda Bencic 3:6, 4:6 verloren.

Am Sonntag treffen zunächst die Spitzenspielerinnen Kerber und Bencic aufeinander, gefolgt vom Match Petkovic gegen Bacsinszky. Für das Doppel sind Anna-Lena Grönefeld und Annika Beck als Kontrahentinnen für Hingis und Viktorija Golubic nominiert. Umstellungen sind allerdings kurzfristig möglich.

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