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TENNIS-AUS-OPEN
Petra Kvitova muss eine unerwartete Niederlage hinnehmen © Getty Images

Titelverteidiger Tschechien tut sich in der ersten Runde des Fed Cups gegen Rumänien unerwartet schwer. Mit Russland steht der Finalgegner aus dem Vorjahr vor dem Aus.

Titelverteidiger aus Tschechien tut sich in der ersten Runde des Fed Cups schwerer als erwartet. Nach einem Tag der Überraschungen steht es in Cluj-Napoca im Duell mit Rumänien 1:1.

Karolina Pliskova gewann zunächst ihr Einzel gegen die Weltranglistendritte Simona Halep 6:7 (4:7), 6:4, 6:2, ehe Petra Kvitova gegen Monica Niculescu eine ebenso unerwartete 3:6, 4:6-Niederlage hinnehmen musste.

Vor dem Aus steht der letztjährige Finalist Russland. In Moskau verloren die Favoritinnen beide Partien gegen die Niederlande.

Jekaterina Makarowa startete gegen Kiki Bertens mit 3:6, 4:6. Swetlana Kusnezowa, Nummer 17 der Welt, leistete sich gegen die Weltranglisten-141. Richel Hogenkamp eine bittere 6:7 (4:7), 7:5, 8:10-Pleite, obwohl sie zwischenzeitlich sogar einen Matchball hatte.

Die Partie war zudem mit genau vier Stunden Spielzeit das längste Einzel der Fed-Cup-Geschichte.

Die beiden Spielerinnen brachen den Rekord aus dem Jahr 2005 zwischen Vilmarie Castellvi aus Puerto Rico und der Kanadierin Aleksandra Wozniak mit 3:49 Stunden. "Ich bin sehr froh, dass ich diejenige war, die auf 2:0 erhöhen konnte, und natürlich fühlt es sich toll an, das längste Match der Fed-Cup-Geschichte gewonnen zu haben", sagte Hogenkamp.

Beim Erstrunden-Duell zwischen Frankreich und Italien steht es nach den beiden Spielen am Samstag 1:1.

Die Italienerin Camila Giorgi setzte sich in Marseille gegen Kristina Mladenovic mit 1:6, 6:4, 6:1 durch, Caroline Garcia glich mit dem 6:3, 7:5 gegen Sara Errani für die Französinnen aus.

Die Tschechinnen haben die letzten beiden Jahre den Fed Cup gewonnen, in den letzten fünf Jahren waren sie viermal erfolgreich.

Dazwischen konnte sich 2013 Italien die Trophäe sichern. Der Sieger der Begegnung zwischen Tschechien und Rumänien trifft im Halbfinale auf den Gewinner des Leipziger Duells zwischen Deutschland und der Schweiz (1:1).

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