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Martina Hingis und Flavia Pennetta
Martina Hingis (l.) schaffte es mit Flavia Pennetta bis ins Finale. © Getty Images

Die Schweizerin Martina Hingis hat bei den US Open in New York ihren ersten Grand-Slam-Titel seit mehr als acht Jahren verpasst.

Die 33-Jährige verlor an der Seite der Italienerin Flavia Pennetta gegen das russische Duo Jekaterina Makarowa und Jelena Wesnina 6:2, 3:6 und 2:6.

"Wir hatten unsere Chancen", sagte Hingis, zeigte sich aber nicht allzu enttäuscht: "Wenn ich bei Turnierbeginn hätte unterzeichnen sollen, dass ich hier im Finale stehe, ich hätte es wahrscheinlich mit geschlossenen Augen getan."

Hingis hatte zuletzt bei den Australian Open 2006 gemeinsam mit dem Inder Mahesh Bhupathi im Mixed ein Major gewonnen. Bei den US Open triumphierte sie vor 16 Jahren mit Jana Novotna. In ihrer Karriere sammelte die frühere Weltranglistenerste fünf Einzeltitel bei den vier Grand-Slam-Turnieren, im Doppel hat Hingis neunmal, im Mixed einmal gewonnen.

2003 hatte Hingis erstmals ihren Rücktritt bekanntgegeben, war allerdings 2006 auf die Tour zurückgekehrt.

Zwei Jahre dauerte das Intermezzo, ehe Hingis positiv auf die Einnahme von Kokain getestet und vom Weltverband ITF für zwei Jahre gesperrt wurde.

Erst 2013 wagte sie einen neuen Versuch, spielt seitdem allerdings nur Doppel.

In diesem Jahr gewann sie das WTA-Turnier in Miami an der Seite der Berlinerin Sabine Lisicki, die Hingis für kurze Zeit auch als Trainerin betreute.

Für Makarowa/Wesnina war es der zweite Grand-Slam-Sieg nach ihrem Erfolg in Roland Garros 2013. Makarowa hatte in Flushing Meadows überraschend das Einzel-Halbfinale erreicht, dort jedoch deutlich gegen die Weltranglistenerste Serena Williams (USA) verloren.

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