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Ana Ivanovic ist aktuell Nummer sieben der Weltrangliste © Getty Images

Trotz der Anfeuerung von ihrem Freund Bastian Schweinsteiger scheitert Ana Ivanovic im Halbfinale von Paris. Ihre Gegnerin aus Tschechien jubelt über eine Premiere.

Diesmal brachte der Weltmeister auf der Tribüne des Court Philippe Chatrier kein Glück: Vor den Augen von Bastian Schweinsteiger unterlag Ana Ivanovic im Halbfinale der French Open der Tschechin Lucie Safarova 5:7, 5:7 (DATENCENTER: Ergebnisse).

Die Serbin verpasste damit ihr drittes Paris-Finale nach 2007 und 2008. Vor sieben Jahren hatte sie in Roland Garros ihren bislang einzigen Grand-Slam-Titel gewonnen.

Ihre erste Chance auf einen Triumph bei einem der vier Majors bekommt damit etwas überraschend Lucie Safarova.

Dort trifft die 28-Jahre alte Linkshänderin am Samstag (ab 15 Uhr in den LIVESCORES) auf Topfavoritin Serena Williams (USA). Die Weltranglistenerste setzte sich gegen Halbfinal-Debütantin Timea Bacsinszky aus der Schweiz mit 4:6, 6:3 und 6:0 durch.

Safarova vor größtem Triumph

Safarova spielt in Paris das Turnier ihres Lebens, auf dem Weg ins Finale gegen die Weltranglistenerste Williams gab sie keinen Satz ab. Dabei schlug sie unter anderem Sabine Lisicki (Berlin) und Titelverteidigerin Maria Scharapowa (Russland).

"Das ist wie ein Traum für mich. Unglaublich", sagte Safarova im Sieger-Interview mit Ex-Profi Fabrice Santoro. Gegen Ivanovic gelang ihr der sechste Sieg im neunten Duell.

Dabei war die Fed-Cup-Siegerin - Safarova steuerte im vergangenen November in Prag gegen Deutschland einen Sieg zum Triumph ihres Landes bei - nervös ins Match gestartet. 2:5 lag sie zurück, drehte dann mit starken Winkelschlägen, guter Beinarbeit und souveränen Aufschlagspielen auf.

Safarova trotzt Nervosität

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Lucie Safarova steht erstmals in ihrer Karriere in einem Grand-Slam-Finale © Getty Images

Einzig im zweiten Satz, als sie bei 5:4 den Sieg vor Augen hatte, zitterte ihr Arm, ihren ersten Matchball vergab sie mit einem Doppelfehler. Wenige Minuten später nach insgesamt 1:52 Stunden Spielzeit hatte Safarova es dann geschafft. Überglücklich fiel sie rücklings in den roten Sand.

Mit dem Finaleinzug im Stade Roland Garros tritt sie aus dem Schatten ihrer Landsfrau Petra Kvitova, der zweimaligen Wimbledonsiegerin. Sie ist die erste tschechische Finalistin in Paris seit Hana Mandlikova 1981 den Coupe Suzanne Lenglen gegen die Münchnerin Sylvia Hanika gewann.

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