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Novak Djokovic tritt als Titelverteidiger in Wimbledon an
Novak Djokovic tritt als Titelverteidiger in Wimbledon an © Getty Images

Trotz Boris Beckers Aussagen will Novak Djokovic nichts von Schummelei hören, gibt aber Kommunikation mit seinem Trainer zu. Die gebe es jedoch auch bei den Konkurrenten.

Novak Djokovic hat sich gegen die Vorwürfe des unerlaubten Coachings während seiner Matches durch Trainer Boris Becker gewehrt.

"Ich glaube nicht, dass wir schummeln. Ich glaube nicht, dass man das so nennen kann", sagte Djokovic vor dem Turnierstart in Wimbledon.

Die Vorwürfe waren nach einem Interview von Becker aufgekommen.

Der Coach des Serben hatte bei Radio Five gesagt: "Wir haben unsere Wege, ihm mitzuteilen, ob es gut ist oder schlecht. Danach liegt es an ihm, Änderungen an seinem Spiel vorzunehmen."

Jedoch ist das Coaching während eines Matches verboten.

Djokovic sagte dazu: "Ich meine, es gibt spezielle Arten der - ich würde sagen - Kommunikation. So wie er (Becker Anm. d. Red) es geagt hat."

Und weiter: "Die Art, wie du dich ansiehst, die Art wie du deine Box 'fühlst' und die Box 'fühlt', was du auf dem Platz machst."

Djokovic unterstellte aber auch gleichzeitig anderen Spielern, sich illegal coachen zu lassen: "Nochmal: Wir können nicht so tun, als würde das im Tennis nicht passieren. Natürlich gibt es Situationen, in denen es passiert. Und nicht nur bei den Top-Spielern, sondern bei allen Spielern."

Letztlich solle einfach der Schiedsrichter entscheiden: "So lange man es tolerieren kann, sagen wir im Rahmen der Kommunikation, glaube ich, dass es ok ist."

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